Andi Siegt!


 Aigner in Korsika


 Stockcars im Net


 Start-Ziel-Sieg für Andi


 Platz 4 für Kremer


 ERC auch mit Andi Aigner


 Oliveira in der ERC


 Saisonstart in Monte


 Manfred fährt in Dubai


 Sieg Nr. 3


 Ein Power-Wochenende


 PWRC Sieg auf Korsika


 Impreza WRX by Stohl Racing


 SR Impreza Boxer Diesel


 Mitsubishi EVO IX by Stohl-Racing


Andi Aigner gewinnt den Production Cup auf Korsika



Andreas Aigner und Jürgen Heigl machen auch in der heurigen Saison dem Team und den Fans eine Menge Freude. Das Österreicher-Duo holte sich beim ERC Lauf auf Korsika nicht nur den Sieg in der Production Cup Wertung, sondern belegte im Endklassement den siebten Rang. Letzteres hatte sich Andi vor Beginn des Rennens noch garnicht zu träumen gewagt.
Fahrer und Copilot haben damit auch die Führung in ihrer jeweiligen PC Gesamtwertung übernommen. Als nächstes steht die ERC Rally in Belgien auf dem Plan.

Während die Subaru Abteilung den Event mit einem breiten Grinsen verlässt, blicken Daniel Oliveira und Carlos Magalhaes ein bisschen wehmütig zurück. Das BWRT Team im Ford Fiesta RRC war auf dem Weg zu einer Top 10 Platzierung, als man wenige Kilometer vor dem Ziel der letzten Sonderprüfung von der Strecke abkam. Den Ausritt über eine steile Böschung haben zum Glück beide Piloten und ihr Gefährt ohne gröberen Schaden überstanden.





Nächster Halt Korsika – Fahrplanänderung für Andreas Aigner



Der Stohl Racing Pilot Andreas Aigner wird seinen nächsten Einsatz, nicht wie ursprünglich geplant erst Ende Juni absolvieren, sondern seinen Subaru Impreza Wrx Sti R4 schon in der kommenden Woche wieder starten. Die Rallyepause des Steirers ist also glücklicherweise viel kürzer als ursprünglich vorgesehen. Dank der Unterstützung aller Partner konnte sich das Team für einen Start auf Korsika entscheiden. Die „Tour de Corse“, auch Rallye der 10.000 Kurven genannt, ist Andreas bestens bekannt konnte er doch dort im Vorjahr einen fulminanten Saisonstart samt Sieg mit über 3 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten seiner Klasse feiern.
Beim Blick auf die Nennliste werden die Herzen aller Rallyefans höher schlagen. Am Start sind mehr als zwanzig S 2000 Autos, und auch in der Production Class ist die Konkurrenz für Andreas noch dichter als beim vergangenen Event auf Gran Canaria.

„Diesmal wird es schwierig einen Platz in den Top 10 der Gesamtwertung zu erreichen, das Starterfeld ist wirklich groß und sehr gut besetzt. Wir konzentrieren uns wie gewohnt auf unsere Klasse und wollen am Ende natürlich auf der obersten Treppe des Podiums stehen. Teilweise können wir auf Informationen aus dem Vorjahr zurückgreifen und gehen sehr gut vorbereitet in den Ring“ lässt Andreas wissen. Gemeinsam mit Copilot Jürgen Heigl tritt Andreas am Montag die Reise nach Korsika an, wo am Dienstag die Besichtigung startet. Die Rallye selbst wird am Freitag in Corte gestartet und übersiedelt für den zweiten Tag nach Ajaccio.

Eine weitere Änderung im Rallyekalender von Andreas Aigner ergibt sich zur Jahresmitte. Die „Rally San Marino“ wurde aus dem ERC Kalender gestrichen. Derzeit wird teamintern noch über den Ersatz für diesen Lauf beraten.





Stockcar Website Online



Die Infos rund um das Stockcar Projekt von Manfred Stohl und Walter Grubmüller und viele Fotos vom ersten Event in Natschbach gibts jetzt auf www.stockcar-racing.com



Start – Ziel Sieg für Andreas Aigner auf Gran Canaria


Picture by Daniel Fessl

Besser hätte der Saisonauftakt für Andreas Aigner und das Stohl Racing Team auf Gran Canaria, bei der „37 Rally Canarias El Corte Ingles“ nicht laufen können. Am Ende konnte sich das Duo Aigner/Heigl mit einem Vorsprung von 1:40.2 auf den Zweitplatzierten Germain Bonnefis und 5:06:9 auf den Drittplatzierten Robert Consani den klaren Sieg in der Production Class sichern. Besonders erfreulich ist auch das Gesamtergebnis, am Ende reichte es für den unglaublichen vierten Gesamtrang.

Für Daniel Oliveira lief es hingegen nicht ganz so rund. Zwar war Teamchef Manfred Stohl mit den Zeiten und der Performance des Brasilianers sehr zufrieden, doch ein Schaden am Getriebe hinderten den Ford Fiesta Piloten daran ein Top 10 Ergebnis einzufahren. Daniel musste das Rennen kurz vor Ende des ersten Renntages beenden.





Armin Kremer holt Punkte


Picture by Richard Balint

Für Armin Kremer und Klaus Wicha war Mexiko zwar eine Reise wert, aber ganz ohne Komplikationen lief das Rennen leider nicht.
Schon im Vorfeld musste der Schottertest abgesagt werden, nachdem der Seefrachtcontainer mit Armin's Arbeitswerkzeug erst verspätet im Servicepark eintraff - und das, obwohl die wertvolle Fracht schon zwei Wochen vor allen anderen den Weg über den Atlantik antrat.
Das Rennen begann für Armin und Klaus gut, bis am Beginn des zweiten Tages ein Bruch der hinteren Radaufhängung dem Duo einen verfrühten Feierabend bescherte. Kremer nahm am letzten Tag das Rennen wieder auf, und konnte mit Platz 4 im WRC2 Ranking noch einige wichtige Punkte für die Gesamtwertung einfahren.
Das nächste Rennen für Armin ist Anfang Mai in Argentinien.





Rallye Saison 2013 – Welcome!



Mit einem Programm das sich sehen lassen kann startet Andreas Aigner in knappen 2 Wochen in seine Rallyesaison 2013! Ihre Energie und Konzentration haben sowohl Manfred Stoh,l als auch Andreas Aigner selbst, in den vergangenen Monaten in Richtung Fortführung des Subaru Projekts gelenkt. Die Ups & Downs in der harten Verhandlungsphase stellten die Nervenstärke, speziell bei Andi stark auf die Probe. Alles war möglich, keine Fortführung bis hin zur Teilnahme in der WRC 2.
Letztlich fokussierte man sich auf Wunsch von Subaru in Richtung ERC. Die European Rallye Challenge hat die IRC abgelöst und ist nun die zweithöchste Rallye Meisterschaft. Dank all seiner treuen Partner und Wegbegleiter wird Andreas heuer zumindest 1 Rallye mehr bestreiten, also 6 fixierte Läufe. „Im Vorjahr konnten wir unverhofft mit nur 5 Rallyes lange Zeit um den Titelgewinn mitkämpfen. Das Ziel ist also auch heuer ganz klar formuliert – Gewinn des European Production Cup Titels. Derzeit arbeite ich noch an der Finanzierung einer 7. Rallye, der Back-up Rallye quasi“ so Andreas.

Mit Subaru, Fahrwerkspartner Tein und Stohl Racing tritt ein standfestes Team an. Neu mit an Board ist Reifenpartner Yokohama. Auf bewährte Unterstützung darf Andreas seitens „personal“ Sponsoren stolz sein. Seit vielen Jahren wird Andreas Aigner von großartigen Förderern begleitet. Samsung Österreich, Knauf, Mecklenburger Landpute, die Trierenberg Gruppe und Remus Sport Exhaust unterstützen seine Karriere sehr konsequent. „Ohne diese wichtige Hilfe und finanzielle Unterstützung wäre es für mich nicht möglich diesen Sport professionell auszuführen. Ich bin meinen Partnern unglaublich dankbar für das Vertrauen in mich und meine Arbeit“ ergänzt Aigner.
Ebenfalls neu ist der Copilot an Andreas Seite. Mit dem Oberösterreicher Jürgen Heigl konnte ein junger, motivierter und sehr engagierter Beifahrer gefunden werden. Ilka Minor stand aufgrund Ihres Werksengagements bei M-Sport nicht mehr zur Verfügung. Zeit sich abzustimmen haben Andreas und Jürgen vor Ihrem ersten Einsatz in 2 Wochen auf Gran Canaria nicht wirklich, dennoch sieht Andreas der ersten gemeinsamen Rallye entspannt entgegen. „ Jürgen hat zwar noch nicht die ganz große internationale Erfahrung, ist aber extrem exakt und ehrgeizig und wird sich sicher schnell einstellen können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und auch darüber dass mit Jürgen ein weiterer österreichischer Rallyesportler professionelles internationales Terrain betritt“.

Die Vorbereitungsphase für die „Rallye Islas Canarias“ ist für das gesamte Team defacto nicht vorhanden. Der erste und einzige Test vor dem ersten Einsatz ist am 19.März direkt vor Ort auf Gran Canaria organisiert. Auch dieser Umstand bringt Andreas nicht aus der Ruhe. „ Ich kenne das Auto auf jedem Untergrund und weiß dass Stohl Racing unterstütz von Tein ein perfekt vorbereitetes Auto zur Rallye bringt. Die einzig ungewohnte Komponente sind die Reifen unseres neuen Partners Yokohama, aber ich bin mir sicher, dass ich mich auch darauf schnell einstellen kann. Wir werden also von Beginn weg versuchen an den Speed vom Vorjahr anzuknüpfen und von der ersten Rallye an bei unseren Einsätzen die Production Class zu dominieren“ erzählt Aigner weiter.







Daniel Oliveira fährt ERC



Mit einem Ford Fiesta RRC, eingesetzt von Stohl Racing, und gemeinsam mit seinem portugisischen Co-Piloten Antonia Costa, wird Oliveira heuer die brasilianischen Farben in der ERC präsentieren.

Aber auch ein Abstecher in die WRC ist geplant, denn Daniel Oliveira möchte auf jeden Fall auf seinem Heimkontinent bei der Rally Argentinien an den Start gehen und danach eventuell ein Rennen der brasilianschen Meisterschaft bestreiten.

Dabei erwarten Oliveira in der heurigen Saison vor allem unbekannte Strecken. Die Ziele sollen vor den jeweiligen Rallyes genau definiert werden, das Team Oliveira/Costa strebt aber bei den 8 Läufen, bei denen sie antreten werden, generell Platzierungen innerhalb der Top 10 an.





Armin Kremer beim Saisonauftakt 2ter



Armin Kremer und Klaus Wicha, die heuer gemeinsam im Stohl Racing Subaru die WRC2 bestreiten werden, starteten ihre Saison mit einem zweiten Platz bei der anspruchsvollen Rally Monte Carlo.
Kremer war glücklich unfallfrei durch die schwierigen Prüfungen am Samstag durchgekommen zu sein, bevor die letzten Sonderprüfungen abgesagt werden mussten. Sein Wettbewerbsfahrzeug macht sich nun auf den Weg nach Mexiko, in Schweden wird Armin Kremer nicht an den Start gehen.





Manfred Stohl als Wüstenfuchs bei Dubai Rally International



Wiener erfüllt mit diesem Start für Rashid Al Ketbi einen absoluten Kundenwunsch
Einsatzwagen ist ein Gruppe N Subaru, Beifahrerin die Deutsche Karina Hepperle

Nach seinem 3. Platz in der heimischen Rallye Staatsmeisterschaft und dem 10. Platz bei der zur WM zählenden Neuseeland Rallye, wird Österreichs Rallye-Globetrotter Nr. 1 Manfred Stohl, vom 29. 11. bis 1. 12. erstmals bei der Dubai International Rally starten.

Ausschlaggebend für diesen überraschenden Coup war Rashid Al Ketbi. Der einheimische Pilot ist Neukunde von Stohl Racing. Für den letzten Lauf der Rally Middle East Championship wird Al Ketbi aber auf einem Ford RRC antreten. Mit diesem Top-Fahrzeug möchte er den Fünffach-Sieger der Dubai Rallye, Nasser Saleh Al Attiyah herausfordern.

Gleichzeitig war es aber auch der Wunsch, seinen nunmehr bei Stohl Racing gewarteten Gruppe N Subaru einzusetzen. Was lag näher, als Manfred Stohl selbst zu ersuchen, den Wagen in Dubai zu fahren, Stohl: „Der Kunde ist König, wenn Al Ketbi ruft, dann werde ich seinen Wunsch erfüllen und auch fahren. Auf dem Beifahrersitz wird diesmal die Deutsche Karina Hepperle Platz nehmen und mir den Schrieb vorlesen. Die 37-Jährige war schon im Vorjahr bei dieser Wüstenrallye im Einsatz. Aber auch in Deutschland und Österreich hat sie schon erfolgreiche Einsätze als Co-Pilotin hinter sich. Nachdem mich solche Herausforderungen immer besonders motivieren, werde ich versuchen, mit diesem Gruppe N Subaru so weit als möglich nach vor zu fahren. Die Konkurrenz ist natürlich übermächtig, neben Nasser Saleh Al Attiyah, werden sicher die beiden Brüder Khalid und Abdullah Al Qassimi und natürlich Rashid Al Ketbi selbst ihre Chancen suchen.

Die Gesamtlänge der Rallye beträgt 1.027 Kilometer. Darin enthalten sind insgesamt 12 Sonderprüfungen über 273 Kilometer. Die Differenz zur MEZ beträgt minus drei Stunden





Dritter Sieg im vierten Rennen



Beim vierten Antreten in der heurigen IRC Saison lief es für Andi Aigner und Ilka Minor wie am Schnürchen. Das Duo gewann die Production Cup Wertung mit einem sehr bequemen Zeitpolster auf den Zweitplatzierten Toshi Arai, und beendeten die Rally in einem starken Feld auf Gesamtrang 7.
Zwar beeindruckte am ersten Tag Andis Markenkollege Jarkko Nikara mit tollen Zeiten, der Finne fiel aber auf der 7ten Sonderprüfung aus. Für Andi waren Übersicht und dosiertes Risiko ein passendes Erfolgsrezept - außerdem unterstreicht er im Interview nach Rennende die tolle Performance von Beifahrerin Ilka Minor und dem technisch perfekt laufenden Stohl Racing Subaru R4.

Überschattet wurde eine ansonsten wunderschöne Rally durch einen tötlichen Unfall mit einem Zuschauer auf der 13. Sonderprüfung. So etwas geht allen Teams und Fahrern sehr zu Herzen und unser Mitgefühl gilt natürlich den Verwandten und Freunden der Verünglückten.

Für Andi ist Zypern das planmäßig nächste Rennen.





Traumergebnisse für Stohl Racing!



Was für ein Wochenende!
Andreas Aigner und Daniela Ertl beenden die IRC Rally in Belgien nicht nur sensationell innerhalb der Top 10, sondern holten auch den überlegen Sieg im Production-Cup! Das Subaru-Duo überraschte zudem mit der drittschnellsten Zeit auf SS12.

Indess waren eine fehlerlose Performance und ein Quäntchen Glück in Neuseeland ausschlaggebend für den 10ten Gesamtrang von Manfred Stohl und Ilka Minor - noch dazu gelang es ihnen in SS19 die drittbeste Zeit zu fahren. Die Beiden holen nicht nur einen WM Punkt für die Einzelwertungen, sondern auch vier Zähler für das Team!

Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team!





Beeindruckender Saisonstart von Aigner



Andi Aigner hat bei der IRC Rally in Korsika gezeigt, dass Manfred Stohl für Subaru auf den richtigen Mann gesetzt hat. Der Steirer hatte in der PWRC-Wertung am Ende einen deutlichen Vorsprung auf Markenkollegen Toshi Arai, und feierte bei seiner Rückkehr auf die internationale Rallybühne gleich einen Einstandssieg.
Aigner und Beifahrerin Daniela Ertl waren über die drei Tage das beste Nicht-S2000 Duo und ließen so einige PS-stärkere Boliden hinter sich.
Nach nur einem Lauf ist Aigner damit ex aequo an der Spitze der PWRC Wertung.

Als nächstes steht für Andi Aigner die IRC Rally in Belgien auf dem Programm.





Power is nothing without Stohl


Power-Zuschlag für den Subaru Impreza WRX STi, Stohl-Racing kitzelt 160 Mehr-PS aus dem Japaner, dazu ein Fahrwerksupgrade vom Feinsten.

Manfred Stohl ist nicht nur Rallyefans ein Begriff. Mehr und mehr macht sich Österreichs Rallye-Aushängeschild auch als Tuner einen Namen. Wer sofort an Flügelmonster mit 22-Zoll-Felgen und Krawall-Auspuffanlagen denkt, der liegt völlig falsch.

Im Hause Stohl-Racing ist ausschließlich technisches Tuning angesagt, mehr Leistung statt mehr Optik lautet die Devise. Motorline.cc hatte vor einigen Monaten bereits das Vergnügen, einen Mitsubishi EVO IX by Stohl-Racing näher unter die Lupe zu nehmen. 436 PS und knapp 600 Nm Drehmoment sind brachial, von außen merkt man der Power aber so gut wie gar nichts an.

Dieses Mal dreht sich alles um die zweite „Hausmarke“ von Stohl-Racing. Als wir beim Hauptquartier in Großenzersdorf eintreffen, steht ein Subaru Impreza WRX STi steht vor der Halle. Blau, wie es sich gehört, mit goldenen Felgen, so muss es sein.

Das Auto hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, es ist aber sofort klar, dass der Impreza einem Liebhaber gehört. Namen nennt Stohlito keine, dass es ein Auto-Enthusiast ist, der auf der Suche nach Leistungsplus im Hause Stohl gelandet ist, verrät er uns dann doch.

Wir drehen eine Runde ums Auto und stellen fest, dass der blaue Flitzer etwas tiefer liegt, das aber auch schon das einzige Detail ist, das optisch nicht der Serie entspricht. Manfred öffnet für uns die Motorhaube. Für den Laien sieht es drunter so aus als wäre der Subaru in dieser Konfiguration vom Band gerollt.

Mehr Hubraum, mehr Turbo, mehr Spaß

Insider entdecken hingegen schnell, dass hier und dort etwas nachgeholfen wurde. Schließlich war das Ziel ein paar zusätzliche Pferde zu wecken, gleichzeitig aber eine gewisse Alltagstauglichkeit zu bewahren. Auch wenn der Japaner nicht das Alltagsfahrzeug des Kunden ist, ein reinrassiges Rennauto wollte er aus seinem STi nicht machen.

Die Mannschaft von Stohl-Racing unter der Führung von Cheftechniker Günther Aschacher hat sich zunächst einmal dem Motorblock gewidmet. Der Hubraum wurde von zwei auf 2,2 Liter erweitert, gleichzeitig der gesamte Block verstärkt. Dann wurde in die Motorsport-Trickkiste gegriffen.

Dort fanden sich Dichtsatz, Motorlager, Kopfdichtung und Stehbolzen, eine Hochleistungsölpumpe sowie ein und Auslasswellen aus dem Hause Cosworth. Aber auch bei den Anbauteilen wurde die ohnedies bereits hochwertige Serienmitgift gegen noch feinere Ware getauscht.

Ein größerer Turbolader mit vergrößertem Ladeluftkühler fungiert als Dampfhammer, ein geändertes Kraftstoff- und Luftansaug-System sorgt dafür, dass das Triebwerk genügend Nachschub an allen Betriebsmitteln bekommt. Und damit die nach dem Verbrennungsvorgang entstehenden Abgase auch schnell wieder abgeführt werden können, wurde auch gleich der Querschnitt des Krümmers und der Abgasanlage vergrößert.

Eine HKS Zweischeiben-Kupplung mit erleichtertem Schwung sorgt dafür, dass die Kraft auch ordnungsgemäß an das serienmäßige Sechsgang-Schaltgetriebe weitergegeben werden kann. Und weil man ja unter Umständen nicht permanent mit voller Power fahren möchte, gibt’s einen Kippschalter im Cockpit.

Scharf oder Extra-Scharf

Daran gekoppelt ist ein MoTec Motorsport-Steuergerät, das bei Bedarf vom „scharfen“ in den „extrascharfen“ Modus umschaltet. Zusatztemperaturen für Öltemperatur und Ladedruck sind die einzigen sichtbaren Änderungen im Interieur. Das Ergebnis all dieser Eingriffe ist eine Leistung von 425 PS und ein Drehmoment von 485 Nm bei 1,6 bar Ladedruck. Zur Erinnerung: Der Serien-Subaru leistet 265 PS und verfügt über ein Drehmoment von 343 Nm.

Unterm Strich summieren sich die Materialkosten auf ein stolzes Sümmchen, 14.566,- Euro (exkl. Arbeitszeit) muss auf den Tisch legen, wer dieses komplette Power-Upgrade haben möchte. Natürlich ist es möglich, auch nur Teile davon ins Fahrzeug zu integrieren. Dieser Subaru Impreza soll das technisch machbare darstellen, in diese Relation muss man daher auch den Preis stellen.

Wer beim Motortuning aus dem vollen schöpft, der sollte natürlich auch den Rest des Fahrzeuges nicht vernachlässigen. Für verhältnismäßig schmale 3.221,- Euro (exkl. Arbeitszeit) gibt’s ein Gewindefahrwerk mit elektronischer Zug- und Druckstufenverstellung, verstellbaren Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse sowie Polyurethan-Fahrwerksbuchsen.

Und damit der Impreza nicht nur gut geht und gut liegt sondern auch gut stoppt, sollte man weitere 455,- Euro (exkl. Arbeitszeit) für Hochleistungs-Bremsbeläge und Stahlflex-Bremsleitungen investieren.

Japanischer Kampfjet

Jetzt aber genug der Theorie, ab auf die Piste! Auf dem heißen Sitz von Manfred Stohl ist es nie langweilig, schon gar nicht, wenn man 425 PS unterm Hintern hat. Bereits im Normalprogramm schnalzt der Impreza nach vorne, dass es eine Freude ist. Doch wehe, der Kippschalter wird in den Power-Modus gelegt.

Dann sehen gegen diesen Impreza vermutlich 99,6 Prozent aller Autos alt aus. Egal bei welcher Drehzahl und egal in welchem Gang, wie ein Kampfjet sprintet der Subaru in Windeseile in Temporegionen, in denen man sich hierzulande besser nicht erwischen lässt. Dank des verstellbaren Fahrwerks ist der Japaner aber nicht nur auf der Viertelmeile gut aufgehoben, sondern auch in kurvigem Geläuf.

Wir würden uns den Subaru Impreza WRX STi gern einmal längere Zeit ausborgen, falls der Besitzer diese Zeilen liest, bitte wir diesbezüglich höflich um Kontaktaufnahme! :-)

Foto & Bericht von Motorline.cc




Der neue SR Impreza Boxer Diesel

Es ist uns eine Freude Ihnen den neuen SR Impreza Boxer Diesel Rally Boliden präsentieren zu können, welches wir in 3 verschiedenen Version anbieten

Das erste Paket umfasst:

  • Full Carbon Interior
  • TEIN Suspension
  • Complete STI Suspension Bushings
  • HJS Motorsport Exhaust System
  • 18inch Race Wheels and Tyres
  • SR Lightweight Safety Cell
  • OMP, Sabelt or Recaro Interior
  • Full time 4x4 and 200Hp

... und ist für € 58.000,- ohne Mwst. zu haben !

Info Folder zum Download (PDF, ca. 4 MB):






Stohl Racing bringen 436 PS in einen EVO IX


Let me entertain you!

Stohl-Racing ist auch Edel-Tuner, wir haben mit Manfred Stohl einem auf 436 PS erstarkten Mitsubishi EVO IX auf den Zahn gefühlt, Power ohne Ende!

Manfred Stohl ist der international bekannteste und erfolgreichste heimische Rallyepilot der letzten Jahre. Seine Firma Stohl-Racing zeichnet aber nicht nur für den Bau und die Betreuung von Rallye-Boliden verantwortlich, Stohl-Racing ist auch eine heiße Tuning-Adresse.

Keine Sorge, Manfred Stohl hat sich jetzt nicht dem Tieferlegen und Verspoilern von in der Szene einschlägig bekannten Fahrzeugen gewidmet, das Niveau ist deutlich höher. Motorline.cc hatte kürzlich die Gelegenheit, eines der Stohl’schen Werkstücke in freier Wildbahn – oder genau genommen im Fahrtechnikzentrum Teesdorf – zu erleben.
Es handelt sich dabei um einen Mitsubishi EVO IX, der rein optisch nicht viel von seinen inneren Werten preisgibt. Wer sich einigermaßen mit der japanischen Evolutions-Theorie auskennt, der tippt auf 280 Pferde unter der Haube. Doch wegen eines serienmäßigen EVO IX sind wir natürlich nicht auf’s ÖAMTC-Gelände nach Teesdorf gefahren…

Der Blick unter die Haube verrät schon etwas mehr von der schier unbändigen Power der Japan-Limo, wenngleich man tunlichst davon Abstand genommen hat, in irgendeiner Weise aufzufallen. Denn auch wenn natürlich alles typisiert ist, als Fahrer eines solchen Autos will man sich nicht permanent vor Uniformierten rechtfertigen müssen.

436 PS, 593 Nm Drehmoment - noch Fragen?
Den Technikern von Stohl-Racing ist es gelungen, stolze 436 PS und 593 Nm Drehmoment aus dem Triebwerk zu kitzeln. Motorsportfreunde werden sich über zahlreiche Leckerbissen freuen, Kolben, Kolbenringe und Pleuel kommen auch beim Rallye-Evo zum Einsatz, verstärkte Ventilfedern, Zylinderkopfdichtung und Stehbolzen sorgen dafür, dass dieses Triebwerk auch tatsächlich haltbar ist und nicht in absehbarer Zeit sein Leben aushaucht.
Ein größerer Ladeluftkühler spielt perfekt mit dem überarbeiteten Serienturbolader zusammen, die komplette Abgasanlage ist aus Edelstahl und mit einem Sport-Katalysator ausgestattet.
Damit der Vierzylinder Turbomotor auch genügend Nachschub bekommt, wurde eine verstärkte Benzinpumpe eingebaut, verstärkt wurde auch die Bremsanlage. Die Serienkupplung wäre bei dieser Leistung natürlich ebenfalls überfordert, eine deutlich robustere Zweischeiben-Sportkupplung übernimmt nun deren Aufgabe.

Unterhaltsames Entertainment-Paket
Stohl-Racing hat dieses Paket – es gibt mehrere Ausbaustufen – passend „Entertainment-Package“ getauft, die Unterhaltung kommt hier tatsächlich nicht zu kurz. Es ist also soweit, nehmen wir Platz neben Manfred Stohl. Nach dem Warmfahren des Boliden zeigt uns der ehemalige Gruppe-N-Weltmeister, was in diesem japanischen Tier steckt.
Jeder Millimeter Druck auf das Gaspedal wird in atemberaubenden Vortrieb umgesetzt, auf der teils nassen Fahrbahn drehen stellenweise alle vier Räder durch.
Man braucht schon einen gesetzten Charakter, wagt man sich mit diesem EVO IX auf öffentliche Straßen, kein Wunder also, dass der Käufer – er hat den Mitsubishi gebraucht gekauft und von Stohl-Racing veredeln lassen – mit fahrtechnischen Tipps vom Meister persönlich versorgt wird.
„Wir haben mit diesem Auto gezeigt, was technisch alles machbar ist, man kann aber auch einzelne Features dieses Paketes haben und die Leistung nur leicht erhöhen“, so Manfred Stohl. Der Innenraum des Japaners blieb übrigens unangetastet, einzig Zusatzarmaturen für Öltemperatur und Ladedruck wurden verbaut.

Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt
Was der Spaß unterm Strich kostet? Nun, das „Entertainment Package III“ kommt auf 17.950,- Euro, darin sind alle Um- und Einbauten enthalten. Was auf den ersten Blick nach einer Menge Geld klingt, relativiert sich – zumindest für den Kunden dieses Autos. Denn addiert man die 18 Tausender zum Preis des gebraucht gekauften EVO IX, so ist man immer noch weit entfernt von jenen Autos, die es mit dem Power-Japaner aufnehmen können.

Stohl-Racing ist nicht zuletzt aufgrund der Rallye-Erfahrung auf Leistungssteigerungen und andere Tuning-Maßnahmen bei Mitsubishi Evo und Subaru Impreza spezialisert, Manfred Stohl und sein Team sind aber auch die erste Adresse in Sachen Fahrwerk für japanische Sportwägen aber auch Mercedes, BMW und Audi. Darüber hinaus beschäftigt sich ein Team von Spezialisten mit Motec-Steuergeräten.

Bericht von Motorline.cc